Sehr geehrte Frau Schavan
Ergebnisse (Ausschnitt):
E.W. Kuhlmann-Stiftung Hamburg: Unterstützung von norddeutschen Studierenden in wirtschaftlicher Notlage
Stiftung Darmerkrankungen: Stipendium für von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa (CED) Betroffene
Emilie Porzersche Stiftung: Förderung von bedürftigen Töchtern bayerischer Beamter
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Stipendienprogramm Zeitgenössische Fotografie
Universität Stuttgart: Dr.-Eugen-Ebert-Stiftung für Abiturienten aus Alt-Württemberg
Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung: Stipendien für jüdische Gesang-Studierende in Mainz
Stadt Essen: Heinrich Spindelmann-Stiftung für in Altenessen geborene Studierende
Nassauischer Zentralstudienfonds (NZF): Stipendium für Studierende aus dem ehemaligen Herzogtum Nassau
Sehr verehrte Frau Schavan,
Sie haben Recht. In den letzten viereinviertel Jahren Ihrer Amtszeit wurde die Begabtenförderung stark verbessert hat sich die Begabtenförderung in der Tat stark verändert.
Dies ist keinesfalls als Kritik an den obengenannten Stipendien oder Stiftungen zu sehen, auch wenn manche Einschränkungen bzw. Voraussetzungen, die an Stipendiaten gestellt werden, durchaus amüsant sind. Dass an Mobus Crohn Erkrankte gefördert werden, ist gut und richtig. Nur dann soll bitte nicht von Begabtenförderung gesprochen werden. Und nein, ich verstehe die 80€ Büchergeld / Monat, die durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft und die großen parteinahen Stiftungen nach einem komplizierten Bewerbungsverfahren gezahlt werden, nicht als Begabtenförderung. Nicht bei den Studiengebühren.
Den absoluten Knaller habe ich mir für den Schluss aufgehoben:
Hartmannbund-Stiftung: Förderung bedürftiger Kinder von Zahn-, Tier- und Allgemeinärzten
Bitte was?

